Ausflugsziele Ausflugsziele in Kroatien

Nationalpark Brijuni

Nationalpark Brijuni  BRIJUNI, Inselgruppe und Nationalpark (seit 1983)   vor der Westküste Istriens; vom Festland durch den   FaZana-Kanal getrennt; von Pula etwa 6 km entfernt;   Fläche 36 km2. Sie umfasst die Inseln Veli Brijun   (5,6 km2), Mali Brijun (1,2 km2) und Vanga (0,18   km2), mehrere kleinere Inseln Sveti Marko, Gaz,   Obljak, Supin, Galija, Gruni, Pusti, Vrsar, Jerolim,   KoteZ) sowie die Riffe Kabula, Crnika und Stine. Die   Inselküste ist sehr gut gegliedert; die Gesamtlänge   der gegliederten Küste beträgt 37,8 km. Das   Oberflächenrelief der Inseln ist relativ flach   (Fortsetzung der südistrischen Ebene) und mit einer   dicken wasserspeichernden Schicht Roterde bedeckt (Terra rossa). Wegen der günstigen geografischen Lage und des flachen Reliefs ist das Klima äußerst mild; im Winter beträgt die durchschnittliche Lufttemperatur 5,8 °C, die Sommer sind mit 22,8 °C mäßig warm. Die mittlere Temperatur beträgt im Frühling 12,5 °C und im Herbst 14,8 °C. Die relative Luftfeuchtigkeit ist ziemlich hoch. Die Vegetation ist üppig und typisch mediterran: Koniferen, Lorbeeren, Kiefern, Oliven, Rosmarin und Macchia prägen die Landschaft. Die Inseln sind für die Seefahrt von großer Bedeutung.


Nationalpark Kornaten

Der Archipel zählt zu den beeindruckensten Gegenden Kroatiens. Mit rund 300 km² und knapp 150 Inseln und Riffen ist er die größte Inselsammlung der Adria. Die schroffen und kahlen Inseln haben fantastische Namen, die die einsamen Fischer ihnen gaben. Diese Inseln dienten immer wieder fremden Herrschern als Brückenkopf für Eroberungen des Festlandes und waren schon in der Jungsteinzeit bewohnt. Verstreut liegen noch einige Häuschen aus Trockenmauern und Landvillen aus römischer Zeit.

Als Zadar von den Venezianern 1345 belagert wurde, überließ man die Inseln für eine Weile sich selbst. 1835 kauften sie die Bauern von Murter, betrieben Fischfang und legten Olivenhaine und Weingärten an. Die starken Winde allerdings ließen den erhofften üppigen Bewuchs nie mehr richtig zu. Im Zweiten Weltkrieg waren die Inseln Partisanenversteck. Heute kann man sich Robinsonhäuschen mieten, an einsamen Badebuchten schwimmen und per eigenem Boot oder Bootsausflug die Schönheit der Inselwelt entdecken. Auf den Kornaten gibt es zwei schön gelegen Marinas: ACI - Marina zut und ACI - Marina Piskera ( beide unter www.aci-club.hr ). Inzwischen existiert eine große Anzahl an Restaurants auf den Kornaten und jährlich kommen neue hinzu.

Nationalpark KornatiNationalpark KornatiNationalpark Kornati


Nationalpark Krka

KRKA, ist unter den Flüssen des kroatischen Karstgebietes sicherlich der großartigste. Er ist wegen seiner zahlreichen Wasserfälle berühmt, die, wie auch die Plitwitzer Seen, durch die Ablagerung der Rauhwacke, einer besonderen Kalksteinart, entstanden sind. Dieser Nationalpark umfasst den größten Teil des Flußverlaufes mit seiner Uferregion, von der historischen Stadt Knin, unweit von seinem Ursprung, bis zu einer anderen historischen Stadt, Skradin, wo sich das Flußbett der Krka in eine lange und tiefe Meeresbucht zu verwandeln beginnt. Der Fluss strömt teilweise durch tiefe Schluchten, die sich in die Karsthochebene eingeschnitten haben und bildet mehrere Seen, vor allem zwischen den beiden größten und schönsten Wasserfällen, Skradinski buk und Roški slap.

Kontakte: Tel: ++385 22 201 777 Fax: ++385 22 336 836 E-mail: izleti@npkrka.hr Web: www.npkrka.hr Addresse: Trg Ivana Pavla II 5 22000 Sibenik

Nationalpark KrkaNationalpark KrkaNationalpark Krka


Nationalpark Mljet

MLJET, ist eine Insel im äußersten Süden von Kroatien, westlich des berühmtesten kroatischen Urlaubsortes Dubrovnik. Der gleichnamige Nationalpark umfasst den westlichen Teil dieser, wie viele meinen, schönsten Insel in der Adria. Dieser Park ist von zwei tiefe Buchten geprägt, Veliko und Malo jezero (der Große und der Kleine See), die wegen der sehr schmalen Verbindungen mit dem offenen Meer, als Seen bezeichnet werden, sowie durch seine üppige und mannigfaltige mediterrane Vegetation.

Kontakte: Tel: ++385 20 744 041 Fax: ++385 22 744 043 E-mail: np-mljet@np-mljet.hr Web: www.np-mljet.hr Addresse: Pristanište 2 20226 Govedari

Nationalpark MljetNationalpark MljetNationalpark Mljet


Nationalpark Nord Velebit

Nationalpark Nord Velebit  NORD VELEBIT, list der jüngste Nationalpark in   Kroatien, gegründet 1999. Er umfasst die reizvollsten   und wertvollsten Gegenden des nördlichen Teils des   Velebits. In diesem ausgesprochen gebirgigen Park   sind auf kleinem Raum zahlreiche   Hauptsehenswürdigkeiten konzentriert - die   großartigen Karstformationen Hajdučki und   Rožanski kukovi, ein einmaliger botanischer Garten   und die Höhle Lukina jama, eine der tiefsten der   Welt. Deswegen halten die kroatischen Bergsteiger   gerade dieses Gebiet für den größten Juwel in der   kroatischen Bergwelt. Bedingt durch die   Abgeschiedenheit von den Hauptverkehrsstraßen, gibt es dort nur wenige Besucher, was die Mystik und die ursprüngliche natürliche Faszination dieses Gebiets noch steigert.

Kontakte: Tel: ++385 53 884 551 Fax: ++385 53 884 552 E-mail: np.sjeverni.velebit@gs.t-com.hr Web: www.np-sjeverni-velebit.hr Addresse: Obala kralja Zvonimira 6 53270 Senj


Nationalpark Paklenica

PAKLENICA, umfasst die eindrucksvollsten Gebiete des südlichen Velebits, einschließlich seiner höchsten Gipfel. Die Hauptattraktion des Parks sind die zwei atemberaubenden, in den Berg eingeschnittenen Schluchten Velika und Mala Paklenica, die sich von schwindelerregender Höhe bis hinab zum Meer hinziehen. Auf dem verhältnismäßig kleinem Gebiet des Nationalparks gibt es mehrere ungewöhnliche Karstreliefformen, einige Höhlen und eine üppige und vielfältige Flora und Fauna. Von den steilen Felswänden ist der "Anića kuk" genannte Fels der herausragende und ist das beliebteste Ziel der kroatischen Alpinisten. In den oberen Bereichen des Canons wurde auch das einzige größere zusammenhängende Waldgebiet auf der zur Küste gerichteten Seite des ganzen Velebits bewahrt. Dies hatte, neben dem Vorhandensein mehrerer Vegetations- und Klimagürteln, vom warmen mediterranen an der Meeresküste bis hin zum strengen Gebirgsgürtel in den höchsten Gipfeln des Velebits, entscheidenden Einfluss darauf gehabt, dieses Gebiets zum Nationalpark zu erklären, als einen der ersten in Kroatien - im Jahr 1928 zuerst vorläufig und dann definitiv im Jahr 1949.

Kontakte: Tel: ++385 23 369 155 Fax: ++385 23 369 202, ++385 23 359 133 E-mail: np-paklenica@zd.t-com.hr Web: www.paklenica.hr Addresse: Jadranska cesta bb 23244 Starigrad Paklenica


Nationalpark Plitvicer Seen

Dieser Nationalpark liegt auf einer Fläche von fast 300 000 ha in unberührter Natur mit dichten Wälder, in denen u. a. Bären, Wildschweine und Wölfe leben. Attraktion sind die 16 miteinander durch, Überläufe, Wasserfälle und Höhlensysteme verbundenen Seen auf einer Länge von ca. 7 Km und mit ca. 135 m Höhendifferenz. Das Karstgebierge lässt immer neue Barrieren und Wasserläufe entstehen. Um die Seen führen markierte Wanderwege udn über den Kozjak-See fährt ein Elektroboote. Man sollte sich einen ganzen Tag Zeit nehmen oder sich in den umliegenden Hotels ein Zimmer nehmen oder eine Ferienwohnung in unmittelbarer Nähe anmieten.

Nationalpark Plitvicer SeenNationalpark Plitvicer SeenNationalpark Plitvicer Seen

Touristeninformation unter 00385/53/751015 / www.np-plitvice.com oder www.np-plitvicka-jezera.hr

Eingang 1 ist ganzjährig ab 8 Uhr geöffnet ( Juli/August schon ab 7 Uhr ) bis Sonnenuntergang, Eingang 2 nur von Ostern bis Oktober.


Nationalpark Risnjak

Nationalpark Risnjak  RISNJAK , ist ein waldreiches Bergmassiv in der Nähe der   Stadt Rijeka, das seinem Namen nach "ris" - dem Luchs -   erhalten hat, seinem populärsten Bewohner. Der   gleichnamige Nationalpark erstreckt sich von 300 bis 1.500   Meter über Meeresspiegel, und wegen seiner Lage an der   Schnittstelle der Alpen und Dinariden, sowie dem   Mittelmeerraum und Pannonien, sind hier auf kleinem Raum   fast alle Waldarten dieser Gebiete vertreten, sowie zahlreiche   Pflanzen- und Tierarten. Die Schönheit der Wälder, die   Karstphänomene, reizvolle Quellen und einzigartige Ausblicke   ziehen unzählige Bergsteiger und andere Naturfreunde nach   Risnjak.

  Kontakte: Tel: ++385 51 836 133 Fax: ++385 51 836 246   E- mail: np-risnjak@ri.t-com.hr Web: www.risnjak.hr   Addresse: Bijela voda 48 51317 Crni Lug


Nationalpark Kopacki rit

KOPACKI RIT (Kopacki trscak) Naturpark unweit der Draumündung, unmittelbar an der Grenze, eines der wichtigsten, größten und attraktivsten im ursprünglichen Zustand erhaltenen Sumpfgebiete Europas. Zum Naturpark gehören viele, auch tote, Flußarme und Seen in der Nähe der Donau. Die Nähe der großen Stadt Osijek und deren Umgebung, sowie gute Verkehrsverbindungen (Straße, Bahn, Flug- und Schiffsverkehr) sichern diesem Gebiet zahlreiche Besucher. Die Schönheit der “unberührten” Natur, der Wasserreichtum, sowie die üppige Tier- und Pflanzenwelt ziehen außer Touristen zahlreiche Fachleute und Wissenschaftler aus ganz Europa an. Ein Teil des KopaCki rit steht als Tierreservat unter besonders strenger Kontrolle. Hier nisten 260 verschiedene Vogelarten (Wildgänse, Wildenten, großer weißer Reiher, Störche, Adler, Krähenarten, Wasserhühner, Möwen, Wasserschwalben, Spechte, Tannenroller u.a.). Zahlreiche Vogelarten rasten hier eine Zeit lang auf ihrem Zug aus dem kalten Norden in den warmen Süden und zurück. Im Wasser leben etwa 40 Fischarten (Hechte, Rohrkarpfen, Schleien, Brachsen, Karpfen, Welse, Zander, Barsche u.a.) und im trockeneren Teil gibt es verschiedene Arten von Säugetieren (Hirsche, Rehe, Wildschweine, Wildkatzen, Marder, Edelmarder, Wiesel, Hermeline, Fischotter u.a.). Die für Sumpfgebiete charakteristische reiche Flora, ist auch im Naturpark KopaCki rit vertreten. Besichtigungen mit Führern werden mit Panoramabooten, Pferdegespannen und zu Fuß organisiert. Es besteht auch die Möglichkeit, an Rundgängen teilzunehmen, wo Tiere, besonders Vögel, photographiert werden können. Der als Teilschutzgebiet ausgewiesener Teil des Naturparks, ist auch für Jäger und Angler zugänglich. Die Spezialitäten des KopaCki rit (Fischpap-rikasch, Karpfen vom Grill, Wildspeisen, Weine aus Belje u.a.) kann man im nahen Restaurant kosten.

Kontakte: Tel: +385 31 752 321; +385 31 752 320 Fax: +385 31 752 321 E-mail: kopacki-rit-turizam@os.t-com.hr Web: www.kopacki-rit.com Addresse: Petefi 35 31000 Bilje

Nationalpark Kopacki ritNationalpark Kopacki ritNationalpark Kopacki rit


Nationalpark Lonjsko polje

Nationalpark Lonjsko polje  LONJSKO POLJE, Sumpfgebiet zwischen Sava und   Moslavacka gora, teilweise parallel zum Lonjafluß   verlaufend; natürliches Staubecken der Sava. Der   Naturpark Lonjsko polje umfaßt 506,5 km2. Hier   existieren zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, doch   ebenso interessant ist die traditionelle   Holzbauweise des Savatals: es sind Häuser in   großer Zahl erhalten, die dank ihrer ästhetischen   Vorzüge wahre Denkmäler volkstümlicher Baukunst   darstellen. Für einzelne Bereiche innerhalb des   Naturparks (Vogelschutzreservate Rakita und   Draziblato) gelten besondere Schutzmaßnahmen.   Die Sumpfwiesen, Eschen-, Weiden- und Pappelhaine dieser Reservate sind wichtige Nistplätze für Enten, während im Steineichen-Sumpfwald sowie auf den Feldern und Weiden des übrigen Gebiets seltene europäische Tierarten beheimatet sind (See- und Schlangenadler, Fischreiher, Seidenreiher, Löffelreiher und Schwarzstörche). Dieses Gebiet, in dem sich das Flutungswasser bis zu sechs Monaten im Jahr staut, ist einer der größten Karpfenlaichplätze in ganz Europa. Es gibt viele weitere für diesen Raum typische Tierarten (autochthone Hausschweine, Wildschweine, die autochthone Pferderasse des Kroatischen Kaltbluts, Hirsche, Rehe, Fischotter, Biber, Wildkatzen). Das Beobachten von Vögeln in ihrem natürlichen Lebensumfeld ist interessant und lehrreich. Zur Freizeitgestaltung bieten sich aber noch an: Radfahren, Spaziergänge, Bootfahren, Reiten, Baden sowie Angeln und Jagen (letzteres nur beschränkt). Das gastronomische Angebot (Fischpaprikasch, Wildbretgulasch u.a.), Ausflüge und Fotosafaris im Lonjsko polje sind einen Besuch wert.

Kontakt: Tel: +385 44 672 080: +385 98 222 080 Fax: +385 44 672 080 Web: www.pp-lonjsko-polje.hr Addresse: Trg kralja P. Svacica bb 44324 Jasenovac


Nationalpark Medvednica

Nationalpark Medvednica  MEDVEDNICA (ZagrebaCka gora), Bergland von   Zagreb, Massiv nördlich der kroatischen Hauptstadt,   in unmittelbarer Nähe der Stadt; höchste Erhebung   ist das Sljeme (1032 m). Erstreckt sich in Richtung   Südwest-Nordost in einer Länge von 42 km;   Gesamtfläche etwa 240 km2. Aus grünfarbigem   Schiefer aufgebaut. In niedrigeren Lagen befinden   sich Gesteinsschichten aus Mesozoikum und   Tertiär. Sehenswert ist die Veter-nica-Höhle im   südwestlichen Teil. Großer Waldreichtum (Sommer-   und Steineichen, Buchen, Tannen). Bereits in   vorgeschichtlicher Zeit besiedelt (Veternica-Höhle).   1209 erstmals als Mons Ursi (lat. “Bärenberg”, kroat. medvjed = Bär) erwähnt. Ausflügler und Wanderer kommen seit jeher gerne hierher. 1870 errichtete man eine kleine Holzpyramide, den ersten Aussichtsturm für Wanderer in Kroatien. Die Medvednica hat dank ihrer schönen und abwechslungsreichen Natur, dank vieler markierter Wanderwege, zahlreicher Hütten und Berggasthöfe sowie ihrer Nähe zu Zagreb das ganze Jahr über viele Besucher. Sie ist zugleich das am besten ausgestattete Skigebiet in ganz Nordkroatien mit einem Sessellift, mehreren Abfahrtshängen und Schleppliften sowie mehreren Hängen zum Schlittenfahren. Ganzjährig verkehrt eine Seilbahn zwischen der Sockelzone am Stadtrand von Zagreb und dem Gipfel. Um diese noch intakte Naturlandschaft nördlich der kroatischen Hauptstadt zu bewahren, erklärte man das gesamte Massiv zum Naturpark. Verschärfte Schutzmaßnahmen gelten für einzelne Waldreservate innerhalb des Naturparks. Die gut erhaltenen Wälder der Medvednica sind das Haupterholungsgebiet der eine Million zählenden Einwohner von Zagreb. Hier geht man wandern oder einfach spazieren, oder man kann eine der bekannten Höhlen besichtigen, darunter die Veternica, die zu den größten in Kroatien gehört. Des weiteren locken Schluchten und Wasserfälle (Sopot-Wasserfall) sowie Geländeformationen, die bereits den Karstbereich ankündigen. Das interessanteste Kultur- und Geschichtsdenkmal ist die mittelalterliche Burg Medvedgrad, die größtenteils restauriert ist. Sie birgt eine Gedenkstätte, mit der alle für Kroatien gefallenen Opfer geehrt werden (Oltar domovine) und an der ausländische Staatsoberhäupter bei offiziellen Besuchen Kränze niederlegen. Sehenswert sind auch die Burgruinen Susedgrad und Zelingrad sowie mehrere kleine Bergkapellen. Das beliebteste Ausflugsziel ist jedoch die Gipfelzone mit dem Sljeme (1032 m), die zu Fuß, mit dem Auto oder der Seilbahn erreicht werden kann. In der Gipfelzone befinden sich der Fernsehturm mit Aussichtsplatte (z.Zt. geschlossen), das Hotel Tomislavov dom, die Kapelle der Muttergottes vom Sljeme, mehrere Berggasthöfe und Hütten. Unterkunft: die Hotels Tomislavov dom (B), Hunjka (B); die Berggasthöfe Dom Crvenog kriZa “Sljeme”, Dom IzviDaCa, Risnjak, GrafiCar, Runo-list, “Ivan PaCkovski” (Puntijarka), Lipa u.a. Ausflüge: s. Zagreb.

Contact Tel: +385 1 4586 317 Fax: +385 1 4586 318 E-mail: park.prirode.medvednica@zg.t-com.hr Web: www.pp-medvednica.hr Addresse: Bliznec bb 10000 Zagreb


Nationalpark Papuk

PAPUK, Massiv in Slawonien, im Norden und Nordwesten des Kessels von Pozega; die höchste Erhebung ist der Papuk-Gipfel (954 m). Quellgebiet zahlreicher Wasserläufe (Cadavica, Karasica, Pakra), stark bewaldet (Eichen, Buchen). An den südlichen Abhängen Weingärten. Der Verkehrsweg Cacinci–Velika–PoZega führt durch den Höhenzug Perivoj (725 m). Dank dem Herren von VoCin, Josip JankoviC, wird in der ersten Hälfte des 19. Jh. der zentrale Massivteil, insbesondere Jankovac erschlossen. Es werden Wandervereine gegründet, der erste 1895 in Jankovac (einer der ältesten in Kroatien), und 1932 in Daruvar und in anderen Ortschaften. So beginnen organisierte Wanderungen auf Papuk, dem höchsten Massiv Slawoniens. Mit dem Ausbau von Berghütten und der dazugehörigen Infrastruktur, der Markierung von Wanderwegen wird der Papuk zum beliebten Ziel von Ausflüglern und Bergsteigern. Die asphaltierte Straße von Velika nach Jankovac führt über den Höhenzug des Papuk (Grünanlage NevoljaS um 700 m) und teilt ihn in den östlichen (flacheren) und den westlichen (höheren) Teil. Auf dem Papuk wurden einige Einrichtungen für Touristen und Alpinisten gebaut: z.B. die Berghütte Lapjak (335 m), 3 km von Velika entfernt, das Thermalbad Toplice (296 m) unweit Velika, die Berghütte TriSnjica, 7 km von der Hütte Lapjak entfernt, die Hütte des Bergrettungsdienstes auf dem NevoljaS (725 m), der Skilift oberhalb von Jezerac (Abstieg vom NevoljaS), die Berghütte Jankovac (475 m) an den Nordabhängen des Papuk. Übliche Wanderrouten: Hütte Lapjak–Duboka–Jezerce–NevoljaS (2 h); Hütte Lapjak–MaliSCak–Papuk (4 h); Straßenverbindung Hütte Lapjak–Quelle VeliCanka– Jankovac (16 km); Velika–Gipfel des Papukmassivs (17 km). Fremdenverkehrsamt: s. Velika, Orahovica, Kutjevo.

Contact Tel: ++385 34 313 030 Fax: ++385 34 313 027 E-mail: kontakt@pp-papuk.hr Web: www.pp-papuk.hr Addresse: Trg Sv. Augustina 18 34330 Velika

Nationalpark PapukNationalpark PapukNationalpark Papuk


Nationalpark Ucka

Nationalpark Ucka  UCKA, Gebirge im Ostteil Istriens; erstreckt sich in   20 km Länge vom Gebirgssattel Poklon (mit der   Straße Rijeka–Pazin) bis zur Bucht von Plomin.   Ausgesprochen scharfkantiger Gebirgskamm,   dessen Gipfel nach Süden hin abfallen: Plas   (1285m), höchster Gipfel Vojak (1401 m), Suhi vrh   (1333m), Brgud (907 m), Kremenjak (827 m) und   Sisol (835m). An beiden Hängen fließen viele   Quellen, wovon einige für Wasserleitungen genutzt   werden, während andere Wasserläufe bilden, die im   Winter anschwellen (Banina, Medveja). An den   Hängen liegen mehrere steile Flußtäler (Vela draga),   man findet hier auch andere Karstphänomene (Dolinen, Höhlen). UCka ist eine bedeutende Klimabarriere, die die Luftmassen zum Aufsteigen zwingt, was eine relativ hohe Niederschlagsmenge zur Folge hat. Durch seine üppige Pflanzendecke unterscheidet sich dieses Gebirgsmassiv wesentlich von den übrigen Gebirgen entlang der Küste. Der Küstenstreifen ist mit mediterraner Vegetation bewachsen, in der Lorbeerbäume vorherrschen. Auf tiefer liegenden Teilen des Hanges findet man Eichen- und Kastanienwälder und viele Hainbuchen, Eschen und Feldahornbäume. Die Wälder UCkas bieten im Sommer angenehme Frische und die Gipfel einzigartige Ausblicke. Der Küstenhang von UCka ist gut besiedelt, besonders die Nordhälfte, wo Ortschaften bis zu über 500 m hoch gelegen sind. Am Festlandshang gibt es nur wenige Ortschaften, sie liegen meistens unterhalb von 250 m ü. d. M. Eine Ausnahme sind die Orte Vela und Mala UCka auf einer Höhe von 950 m, von Quellen, Acker- und Weideland umgeben. Zufahrtsstraßen. Inmitten von UCka liegt der Gebirgssattel Poklon (Reverenz). Sein Name entsprang dem Umstand, daß Pilger am Wallfahrtsort der Muttergottes von Trsat, von wo aus sie Trsat erblickten, der Muttergottes ihre Reverenz erwiesen; hierher führen Wege aus allen Badeorten (Opatija, ICiCi, Ika, Lovran, Medveja, MoSCeniCka Draga) und weiter bergauf zur UCka oder CiCarija. Vom Binnenland führen Wanderwege aus Lupoglava und von der Tunneleinfahrt UCka. Auf UCka gibt es einige beliebte Ausflugsziele: eine Berghütte, eine Pension, die Gaststätte “UCka” auf Poklon und das Hotel “INA” unterhalb von Poklon sowie der Aussichtsturm auf Vojak stehen dort den Ausflüglern und Gästen zur Verfügung. Fremdenverkehrsamt: s. Opatija, s. ICiCi, s. Lovran, s. Rijeka, s. Labin, s. Pazin.

Kontakt Tel: ++385 51 293 753 Fax: ++385 51 293 751 E-mail: park.prirode.ucka@inet.hr Web: www.pp-ucka.hr Addresse: Liganj 42 51415 Lovran


Nationalpark Velebit

Nationalpark Velebit  VELEBIT, Mit mehr als 2.000 Quadratkilometern   Fläche ist der Naturpark Velebit bei weitem das   größte unter Naturschutz stehende Gebiet in   Kroatien, größer als alle anderen geschützten   Gebiete zusammen. Innerhalb des Naturparks   befindet sich eine ganze Reihe kleinerer geschützter   Gebiete, einschließlich der zwei Nationalparks Nord-   Velebit und Paklenica, sowie eines strengen   Reservats Hajdučki und Rožanski kukovi. Auf   diesem großartigen Bergmassiv, das nach seiner   Vielgestaltigkeit, der Einmaligkeit der Reliefe und   seiner reichen Pflanzen- und Tierwelt eines der   bedeutendsten in Europa ist, gibt es eine ganze Reihe von Natursehenswürdigkeiten, die zum Schönsten gehören, das Kroatien zu bieten hat. Deswegen ist das ganze 150 Kilometer lange Gebirge geschützt und wurde von der UNESCO zum Welt-Biosphärenreservat erklärt, bis jetzt das einzige in Kroatien.

Kontakte Tel: ++385 53 560 450 Fax: ++385 53 560 451 E-mail: velebit@gs.t-com.hr Web: www.velebit.hr Addresse: Kaniza bb Gospic


Nationalpark Vransko See

Nationalpark Vransko See  VRANSKO JEZERO (Vrana-See), See und   Kryptodepression im Gebiet von Ravni kotari,   nordöstlich von PakoStane, 30,1 km2 (Länge 13,6   km, Breite bis 2,2 km, Tiefe bis 3,9 m). Das aus dem   SkorobiC-Bach und mehreren Quellen stammende   Wasser fließt durch Ponore (Schlundlöcher) sowie   durch den künstlich angelegten Kanal Prosika   (850m) in die Bucht von Pirovac. Am bewaldeten   Nordostufer des Sees liegen die höchsten   Erhebungen von Ravni kotari (Standarac, 305 m),   von wo aus sich ein schöner Blick auf das Hinterland   und auf den Küstengürtel bietet. Der See ist   fischreich (Hechte, Meeräschen, Aale u.a.). Etwa 30 ha dieses Gebiets stehen als ornithologisches Reservat unter Naturschutz. Den See erreicht man am leichtesten über die Küstenstraßenabzweigung bei PakoStane (400 m) oder von Prosika aus. Heute zählt der See zu den bedeutenderen Fischgründen in diesem Teil Europas und ist Anglern aus Österreich, Deutschland, Italien und anderen Ländern bekannt. Wer will, kann auch an organisierten Anglertouren und Ausflügen zum See teilnehmen.

Kontakte Tel: ++385 23 386 456, ++385 23 386 455 Fax: ++385 23 386 453 E-mail: pp-vransko-jezero@zd.t-com.hr Web: www.vransko-jezero.hr Addresse: Kralja P. Svacica 2 Biograd


Nationalpark Zumberak

Nationalpark Zumberak  ZUMBERAK, Hügellandschaft (um 300 km2) im   südlichen Bergland von Zumberak. Benannt nach   der alten Burg Zumberak (1793 ausgebrannt; Ruine   oberhalb der gleichnamigen Ortschaft).   Ausgesprochen karstige Gegend (Dolinen, Höhlen,   Klüfte, Karstflüsse) mit Buchen- und   Kastanienwäldern. Zerstreute Dörfer mit dicht   gedrängten Häusern, die größten davon an den   Hauptstraßen (Budinjak, Stojdraga, Gornja Vas,   OStrc, SoSice u.a.). Ein Großteil der Ortschaften liegt   über 400 m ü.d.M. Die Gegend war bereits in der   Vorgeschichte besiedelt (Budinjak, Siedlung und   Nekropole aus der Älteren Eisenzeit, Kalje) als auch in römischer Zeit (Gornja Vas). Seit der Zuwanderung der Kroaten in dieses Gebiet waren Zumberak und Bela krajina (7.–8. Jh.) Bestandteil Kroatiens und unterlagen der Gerichtsbarkeit des neugegründeten Bistums von Zagreb (1094). Zu Zeiten des ungarischen Königs Andreas II. (1204–1235) gehörte Zumberak zu den slowenischen Gemeinden Metlika und Crnomelj und wurde der Mark Krain angegegliedert. Anfang des 14. Jh. geriet die Kirche in den Einzugsbereich des Patriarchats Alt-Aquileja bzw. des Archidiakonats Görz, was langjährige Streitigkeiten zwischen dem Zagreber Bistum und dem Patriarchat zur Folge hatte; erst 1784 kam ein Teil des Zumberak an das Zagreber Bistum. Das Gebiet wurde in der 2. Hälfte des 15. Jh. von den türkischen Eroberern verwüstet. Aus diesem Grund blieb Zumberak bereits zu Beginn des 16. Jh. fast ohne Bewohner. Unter habsburgischer Herrschaft wurden die verlassenen Großgrundbesitze mit katholischen und orthodoxen Uskoken (1530 kommen die ersten Gruppen) besiedelt; letztere schließen sich Anfang des 17. Jh. der griechisch-katholischen Kirche an. Im Jahre 1578 wird das Kapitanat des Zumberak dem Kapitanat von Slunj angegliedert und somit Teilbereich der Kroatischen Miltärgrenze. Nach dem Wiederanschluß an Kroatien im zivilen Sinne 1881 wird Zumberak zu einem Verwaltungsbezirk der Zagreber Gespanschaft mit Sitz in Kostanjevec. In der Zeit des Barock werden einige ältere Kirchen umgebaut, so daß nur wenige ihre früheren Stilmerkmale beibehalten haben. So weisen etwa die Kirchen in Kalj und Zumberak einige Elemente der gotischen Baukunst auf. Griechisch-katholische Glaubensmitglieder bilden lediglich in Zumberak eine kompakte Gemeinschaft. Die älteste griechisch-katholische Gemeinde St. Nikolaus wurde 1620 in Badovinci gegründet. Zu ihr gehörten die Kapellen in SoSice, Kast und Radatovic. Die Kirche St. Petrus und Paulus in SoSice wurde 1756 errichtet. ZumberaCko gorje (slowen. Gorjanci) ist ein Grenzgebirge zwischen Kroatien und Slowenien und für den Fremdenverkehr beider Länder von besonderer Bedeutung, zumal für Wanderer. Sein oft getrennt betrachteter Ostteil Samoborsko gorje, das Bergland von Samobor (JapetiC, 880 m), wird seit mehr als hundert Jahren von Ausflüglern und Wanderern gern besucht. Den Anreiz bilden die vielen gekennzeichneten Wanderwege und Bergpfade, z.B. die KarlovaCka-Alpinistentransversale, ferner die Schönheit der Landschaft (Wasserfall Sopote, 60 m, an der KupCina; der Bach Slapnica; Ökodorf Kravljak; Biopark Gabrovica), kleine Ortschaften und alte Burgruinen. Die höchste Erhebung ist die Sveta Gera (1178 m). Im Zumberak gibt es mehrere kleine Ortschaften, die wegen ihres ursprünglichen Gepräges gern von Touristen aufgesucht werden (der gesamte Zumberak ist eine Ethno-Landschaft). Zwischen SoSice, OStrc, TomaSevci, Kalje, Stojdrage und anderen kleinen Ortschaften auf kroatischer und slowenischer Seite sowie den umliegenden größeren Orten Samobor, Bregana, Jastrebarsko, Ozalj u.a. bestehen gute Straßenverbindungen. Ruinen alter Burgen und Schlösser unweit von Stari Grad (KekiCi) und der Ringwall bei TomaSevci weisen auf eine langjährige Besiedelung dieser Gegend hin, die jedoch stets spärlich war. Einige römisch-katholische und griechisch-katholische Sakralbauten (v.a. Kirchen) werden ihrer Schönheit und Besonderheit wegen gerne besucht. Bergwanderungen, Spaziergänge, Jagd und Fischfang sind die wichtigsten sportlich-rekreativen Tätigkeiten in diesem Gebiet. Das gastronomische Angebot umfaßt traditionelle Hausmannskost, Wild- und Fischspezialitäten sowie Weine aus den Anbaugebieten der PleSivica. Fremdenverkehrsamt: s. Samobor, s. Karlovac. Jazovka, natürliche Grube bei SoSice, in die 1943 von den Partisanen die Leichen 250 getöteter kroatischer Soldaten geworfen wurden. 1945 kamen die Opfer der durch das kommunistische Regime getöteten Soldaten und Zivilisten hinzu. Seitdem das Bestehen dieser Grube 1990 in der Öffentlichkeit bekannt wurde, wird alljährlich um den 15. Mai eine Gedenkmesse für die Opfer abgehalten. An der Grube steht ein schlichtes Mahnmal mit den Worten: “Gott, vergib ihnen, denn sie wußten, was sie taten.” Kalje, Ortschaft 10 km nordwestlich von Kostanjevec. Die Pfarrkirche St. Michael hat einen Chorraum und einen Triumphbogen aus der Gotik (Einfluß der Zisterzienser aus dem benachbarten Kostanjevica in Slowenien). Im Barock wurde die Kirche erweitert (1672), im Jahre 1821 im klassizistischen Kunststil umgebaut, wovon die Lisenen an Vorderfront und Glockenturm zeugen. OStrc, Ortschaft 15 km nordwestlich von KraSiC. Bestehend aus Gornji OStrc und Donji OStrc (Ober- und Unter-OStrc). Die Pfarrkirche der hl. Maria Magdalena bewahrte ihren mittelalterlichen architektonischen Kern mit gotisch ausgemaltem Chorraum und Tonnengewölbe, der nach 1827 erweitert wurde. Der Pfarrhof (vormals ein Herrensitz) wurde 1752 von Bischof ColniC errichtet. SoSice, Ortschaft 19 km nordwestlich von KraSiC. Die griechisch-katholische Pfarrkirche St. Petrus und Paulus wurde 1756 erbaut. Der einschiffige, im Grundriß rechteckige Bau hat einen polygonalen Chorraum und einen Glockenturm an der Vorderseite; das Innere ist typisch spätbarock-klassizistisch mit Ikonostase. Die um 1828 erbaute Kapelle Mariä Himmelfahrt gehört zur katholischen Gemeinde OStrc. Der einschiffige Bau hat einen hohen, für die traditionellen Sakralbauten des 19. Jh. charakteristischen Triumphbogen. – Im Nonnenkloster des Basilianerordens (erbaut 1939) befindet sich eine wertvolle ethnographische Sammlung aus dem Gebiet des Zumberak. Sveta Gera (Sveti Ilija), höchste Erhebung des Zumberak; 1178 m. Auf dem Gipfel findet man die Wallfahrtskirche St. Elias (15. Jh.). Alljährlich findet am ersten Sonntag nach dem St.-Elias-Tag (20. Juli) eine Wallfahrt statt. Seit 1994 wird zudem am letzten Sonntag im Januar eine Wallfahrtswanderung zur St.-Elias-Kirche veranstaltet. Auf slowenischer Seite befindet sich eine gleichnamige Kapelle. Zumberak, Ortschaft im Zentralteil des Zumberak. Oberhalb der Ortschaft sieht man die Burg-ruine Zumberak (in dt. Quellen Sichelburgh). Nach der Besiedelung durch Uskoken (nach 1530) war hier der Sitz der Uskokenkapitäne. Im Jahre 1793 brannte die Burg aus. – Die kleine einschiffige Pfarrkirche St. Nikolaus (um 1645) hat eine gotische Türeinfassung am Eingang und ein Kreuzrippengewölbe über dem Chorraum. 1744 wurde der Pfarrhof errichtet.

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